Ein mehrgeschossiges Haus als separate Modelle planen
Ein mehrgeschossiges Projekt erfordert mehr als übereinander gestapelte Grundrisse. Jedes Geschoss benötigt einen kompatiblen Maßstab, eine klare…

Ein mehrgeschossiges Projekt erfordert mehr als übereinander gestapelte Grundrisse. Jedes Geschoss benötigt einen kompatiblen Maßstab, eine klare Höhenreferenz und einen konsistenten Ausrichtungspunkt. Ohne diese Prüfungen kann eine überzeugende Stapelung unpassende Geometrie verbergen.
Der aktuelle Konverter verarbeitet jeweils eine ausgewählte PDF-Seite oder ein Bild. Er setzt nicht automatisch ein mehrgeschossiges Gebäude zusammen.
Die Geschosse zuerst trennen
Bereiten Sie eine eindeutig beschriftete Eingabe pro Ebene vor. Eine PDF-Seite mit Erd- und Obergeschoss sollte bei Bedarf in geeignete Bilder aufgeteilt werden. Andernfalls interpretiert der Konverter möglicherweise beide Grundflächen als Objekte auf derselben Ebene.
Bewahren Sie Originalblatt und Beschriftungen auf. Ein bereinigtes Bild dient der Erkennung; das Original kann Treppenhinweise, Höhenbezüge und später benötigte Maße erhalten.
Kompatible Maßstäbe bestimmen
Kalibrieren Sie jedes Geschoss anhand verifizierter Maße. Zwei Bilder gleicher Pixelbreite können unterschiedliche reale Breiten darstellen, insbesondere nach separatem Export oder Zuschnitt. Gleiche Bildabmessungen bedeuten nicht automatisch gleichen Maßstab.
Verwenden Sie ein auf jedem Geschoss präzise identifizierbares Maß. Prüfen Sie nach Möglichkeit eine weitere Referenz. Dokumentieren Sie Bildversion und Maßstab bei jedem Export.
Eine Ausrichtungsreferenz wählen
Eine gemeinsame Ecke, ein Tragwerksrasterpunkt oder ein anderes dokumentiertes Element hilft bei der Zuordnung der Ebenen. Bildmittelpunkte sind keine zuverlässigen architektonischen Ausrichtungspunkte, da Ränder und Zuschnitte abweichen können.
Der Konverter zentriert jedes exportierte Wandmodell um seine Bildgrundfläche. Richten Sie beim Zusammenstellen in einer anderen Modellierungsanwendung die Exporte an der gewählten Gebäudereferenz aus, statt die automatisch zentrierten Positionen unverändert zu lassen.
Geschosshöhen ausdrücklich festhalten
Wandhöhe und Geschosshöhe sind unterschiedliche Größen. Eine Geschossdecke, ein Deckenhohlraum oder andere Konstruktionen können zwischen der lichten Raumoberkante und der nächsten Ebene liegen. Verwenden Sie verifizierte Höheninformationen, sofern verfügbar.
Kennzeichnen Sie bei einem frühen Konzept mit angenommenen Höhen diese Annahmen. Der Konverter leitet weder Geschossniveaus, Deckenstärken, Treppen noch Dachgeometrie aus separaten Grundrissbildern ab.
Den Zusammenbau in einem anderen Werkzeug prüfen
GLB- oder OBJ-Wandexporte dienen als Ausgangsgeometrie in einem kompatiblen Modellierungsablauf. Prüfen Sie nach dem Import die Einheiten, richten Sie die Geschosse aus und verifizieren Sie Höhenversätze. Untersuchen Sie Treppen- und Schachtbeziehungen anhand der Originalunterlagen statt allein der erkannten Polygone.
Behalten Sie jede Ebene während der Prüfung als separat benanntes Objekt oder Datei. Ein klarer Dateisatz erleichtert spätere Korrekturen gegenüber einem zusammengeführten Modell ohne nachvollziehbare Zuordnung zu den Ausgangsbildern. Lesen Sie vor der Exportwahl die Unterschiede zwischen GLB, OBJ und STL.